Übersetzung und Lokalisierung


Manualise übersetzt Ihre Dokumentation!

Technische Dokumente müssen oft übersetzt werden: Viele Produkte werden international vertrieben – in solchen Fällen ist vorgeschrieben, dass Anleitungen in der Landessprache beiliegen müssen. Ein gut organisierter Übersetzungsprozesses hilft Ihnen, Qualität und Kosten im Griff zu behalten.

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Warum übersetzen?

Übersetzungen sind teuer. Warum sollten Anleitungen trotzdem übersetzt werden? Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Nach nationaler und europäischer Gesetzgebung ist die Übersetzung zwingend vorgeschrieben. Viele europäische Richtlinien fordern sinngemäß: „Die Anweisungen müssen für den Anwender verständlich sein.“ Die Maschinenrichtlinie schreibt die Übersetzung von Gebrauchsanleitungen sogar wörtlich vor. Richtlinien zur allgemeinen Produktsicherheit fordern, dass Produkte sicher sein müssen. Die europäische Richtlinie über die Haftung für fehlerhafte Produkte (85/374/EWG) enthält Vorschriften bezüglich Produktmängeln. Ist die Anleitung – die als Teil des Produkts gilt – mangelhaft, wird das gesamte Produkt rechtlich als mangelhaft beurteilt und der Hersteller haftbar gemacht.
  • Von großer Wichtigkeit ist die Übersetzung aus dem Blickwinkel der Anwenderfreundlichkeit. Insbesondere bei Verbraucherprodukten ist es schon allein marketingtechnisch sinnvoll, eine Anleitung in der entsprechenden Sprache mitzuliefern, da dem Verbraucher so die Nutzung erheblich erleichtert wird.

Auch Teilübersetzungen sind möglich. Welche Informationen werden häufig benötigt? Welche werden seltener gebraucht oder dienen nur der Hintergrundinformation? Welche Informationen sind unumgänglich für die Sicherheit und Gesundheit des Nutzers? Anhand dieser Fragen kann entschieden werden, ob es möglich oder sinnvoll ist, nur einen Teil der Dokumentation zu übersetzen und den Rest eventuell nur online und in nur einer Sprache bereitzustellen.

Fakten zum Übersetzen

  • Die Übersetzung von Dokumenten ist in vielen Fällen obligatorisch und in Richtlinien festgelegt.

  • Eine Übersetzungsdatenbank steigert den Wiederverwendungswert und senkt auf lange Sicht die Kosten.

  • Maschinenübersetzungen sind als Alternative in Betracht zu ziehen.

  • Eine Lokalisierung ist oft sinnvoller als eine Übersetzung.

  • Die Verfügbarkeit von Dokumenten in der Landessprache fördert die Kundenzufriedenheit.

  • Aus Kostengründen kann in Erwägung gezogen werden, bestimmte Inhalte nur online und nur in einer Sprache bereitzustellen.

  • Die Arbeit mit freiberuflichen Übersetzern, spezialisierten und großen Übersetzungsbüros unterscheidet sich in verschiedenen Punkten, unter anderem hinsichtlich der Kosten.

  • Ein Glossar hilft, Kosten zu sparen.

Übersetzung und Lokalisierung – was ist der Unterschied?

Oft ist es nicht damit getan, einfach den Text eines Dokuments in eine andere Sprache zu übertragen. In vielen Fällen sind sprachliche, technische oder inhaltliche Änderungen erforderlich, um die Dokumentation an nationale Vorschriften anzupassen. So kann es beispielsweise sein, dass im Dokument aufgeführte nationale Normen zu ersetzen sind, oder dass für landesspezifische Sachverhalte (z. B. Azubi, FH) eine verständliche Entsprechung oder Erklärung gefunden werden muss. Möglicherweise müssen auch Illustrationen ausgetauscht werden: Deutsche Stecker sehen ganz anders aus als amerikanische. Diese Anpassung der Dokumentation im Zuge der Übersetzung nennt man Lokalisierung.

Wahl des Übersetzers

Bei Übersetzungsaufträgen haben Sie die Wahl, mit freiberuflichen Übersetzern zu arbeiten oder mit kleinen, hochspezialisierten bzw. großen Übersetzungsbüros. Was hier die beste Wahl ist, hängt vom jeweiligen Projekt ab. Die Arbeit mit Freiberuflern ist häufig günstiger, verlagert aber einen Großteil des Projektmanagements auf den Auftraggeber. Besonders zeitaufwändig wird die Organisation dann, wenn der Übersetzungsauftrag mehrere Sprachen umfasst. Kleine, spezialisierte Büros sind im Allgemeinen etwas teurer, übernehmen aber den Großteil der Qualitätssicherung und des Projektmanagements. Größere Büros arbeiten meist mit vielen Übersetzern und sind dadurch deutlich flexibler, allerdings sind diese Übersetzer möglicherweise weniger spezialisiert und verfügen nicht über tiefgehende Fachkenntnisse.

Kosten

Übersetzer sind Fachkräfte, und Fachkräfte kosten Geld. Allerdings lassen sich die Kosten reduzieren, indem man den Übersetzern ihre Arbeit so weit wie möglich erleichtert. Um Übersetzungskosten einzusparen, muss man wissen, wie sich diese zusammensetzen. Basis der Kostenkalkulation ist meist ein festgelegter Wort- oder Zeilenpreis. Folgende Faktoren beeinflussen den Preis:

  • Was sind Ausgangs- und Zielsprache?
  • Gibt es bereits eine Übersetzungsdatenbank aus früheren Projekten?
  • Sind Glossare, Terminologie oder anderes Referenzmaterial vorhanden?
  • Eignet sich der Text für Post-Editing?

Die letzten drei Faktoren können sich vorteilhaft auf die Kosten auswirken.

Übersetzungsdatenbank – Eine Übersetzungsdatenbank (Translation Memory) erkennt Textteile im Ausgangstext, die bereits früher ganz oder teilweise übersetzt wurden, und verwendet die vorhandene Übersetzung, so dass das betreffende Segment nicht mehr bearbeitet werden muss.

Glossar – Eine Liste, in der Wörter mit der entsprechenden Übersetzung und ggf. Erklärungen Zusammenhänge erfasst sind. Solche Terminologievorgaben sind besonders hilfreich für Branchen, die ihre eigene spezielle Fachsprache verwenden. Wird eine Funktion Manageroder Geschäftsführergenannt? Wählt man das Wort Bildschirmoder Monitor? Ein Glossar liefert Antworten auf solche Fragen, verbessert die Konsistenz und vereinfacht die Arbeit des Übersetzers erheblich.

Post-Editing – Wird ein Text maschinell übersetzt, z. B. mit Google Translate, und die Übersetzung danach von einem Übersetzer geprüft, um Fehler zu beseitigen, spricht man von Post-Editing. Dies kann eine gute Alternative sein, die günstig ist und trotzdem einen qualitativ guten Text liefert – ohne die typischen Fehler, die bei einer rein maschinellen Übersetzung nie ganz auszuschließen sind.

Was kann Manualise für Sie tun?

Wir unterstützen Sie bei der Übersetzung Ihrer Dokumente. Wir finden Möglichkeiten zur Qualitätssicherung und behalten dabei Ihre Kosten im Blick. Wir ermitteln, wie die Arbeit der Übersetzer so einfach wie möglich gestaltet werden kann, legen Glossare an und stellen fest, ob Post-Editing eine mögliche Alternative ist.

Referenzen

Sie möchten Ihre Dokumentation übersetzen lassen? Manualise organisiert für Sie den Übersetzungsprozess, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Zu unseren Kunden zählen:

„Manualise übersetzt unsere Anleitungen aus dem Englischen oder Niederländischen üblicherweise in sieben Sprachen. Da der Übersetzungsspeicher intelligent aufgebaut ist, kommt dies der Qualität und den Kosten zugute!“

- Jan Voorbergen , AKAI Benelux -


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